Editorial WT 04/2026
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
„Der volle Fang. Die Immobilie ist erst der Anfang.“ – diese Ausgabe zeigt, wie weit das Thema reicht: von Steuerrecht und Finanzierung über Regulierung und Bewertung bis zu wirtschaftlichem Wandel. Unsere Autorinnen und Autoren zeigen, was das für Beratung und Praxis bedeutet.
Christoph Riegler und Georg Lenhardt analysieren die möglichen Folgen des EuGH-Urteils Nova Iberomoldes für die österreichische Grunderwerbsteuer. Gernot Ressler widmet sich einem der aktuell meistdiskutierten Themen der Praxis: der neuen Immobiliengesellschaft nach § 4 Abs 4 GrEStG. Boris Kasapovic und Maximilian Schreyvogl zeigen, wie sich Zinsniveau, Regulierung und Nachhaltigkeitsanforderungen in der Bewertung von Immobilienvermögen niederschlagen.
Mario Perl vergleicht Finanzierungsformen und zeigt, welche Lösung zu welchem Vorhaben passt. Martin Prunbauer beleuchtet die zunehmende Regulierung des privaten Althausbestands. Ernst Marschner fasst die steuerlichen Besonderheiten von Immobilien im Stiftungsbereich zusammen. Hochhauser-Sedunko und Spitzer widmen sich der steuerlich entscheidenden Kaufpreisaufteilung auf Grund und Boden und Gebäude.
Dr. Paul Weingarten und Stefanie Wirtz führen uns nach Singapur und zeigen, wie Stadtentwicklung, Wohnraumpolitik und Investitionssteuerung zusammenspielen.
Stefan Größbacher zeigt, warum regionale Unterschiede, Finanzierung und Steuern beim US-Immobilienmarkt entscheidend sind. Stefan Bendlinger analysiert, ob der geplante Tax Omnibus das europäische Unternehmenssteuerrecht tatsächlich vereinfachen kann.
Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs spricht im Interview mit Matthias Feurstein über Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau, Föderalismus und starke Regionen.
Unsere Rubrik „Und jetzt?“ richtet den Blick auf die Zukunft der Kanzlei: Christina Hartig hinterfragt in „Mehr ist nicht mehr genug“ klassische Wachstumslogiken und lädt zum Self Assessment ein. Predator:in zeigt anhand hervorragender Dinosaurier-Kennzahlen, warum Anpassungsfähigkeit wichtiger sein kann als Effizienz.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viele wertvolle Impulse für Ihre Praxis.
Ihr Philipp Rath
VWT Präsident
KSW Präsident
Herausgeber WT FACHJOURNAL








